Die Flöte ist eines der ältesten Instrumente der Menschheitsgeschichte. Schon der mythische Hirtengott Pan machte sich eine aus dem Schilfrohr, in das die Nymphe Syrinx sich auf der Flucht vor ihm verwandelte, und auch die Muse Euterpe führt sie als Lieblingsinstrument. Was Flötistin und Festspiel- Intendantin Dorothee Oberlinger an ihrem Instrument besonders fasziniert: Da ist nichts zwischen Instrument und Spieler, fast wie beim Gesang – die Flöte und ihr Atem sind Teil des Spielenden.
So wurde die orientalische Flöte Nay von jeher als Verlängerung der Luftröhre empfunden und im Buddhismus und Hinduismus dient das Flötenspiel der Meditation und Atemschulung – als Therapie für Leib und Seele.

In Potsdam hat die Flöte seit Friedrich II. und Johann Joachim Quantz natürlich Tradition, doch nicht nur hier gehört sie nach wie vor zum musikalischen »Breitensport«: Zahllose Musikneulinge wagen mit der Blockflöte ihre ersten Schritte in die Welt der Tonkunst. Lauter gute Gründe, die vielfältige Flötenwelt mit einem FLÖTENTAG besonders in den Fokus zu rücken, der auch künftig fester Bestandteil des Festivalprogramms sein wird: Mit Meisterflötisten von heute und jungen Meistern von morgen, Flöteninstrumenten von der Blockflöte bis zur indischen Bansuri und Flötenmusik von Renaissance bis ganz modern. Mit ungewöhnlichen Konzertformaten, Angeboten für die ganze Familie und einem großen Auftritt für den Potsdamer Flötennachwuchs.

Das Projekt »Sanssouci flötet« am Pfingstmontag, 10. Juni gehört in diesem Jahr zu den Projekten des Fördervereines der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci e.V.

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