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Berliner Nelkenbukett

Grüner wird’s nicht
live mit Publikum & digitale Veranstaltung
Sonntag
27. Juni
20:00
Friedenskirche Sanssouci

Im Abschlusskonzert der digitalen Musikfestspiele 2021 präsentieren sich Komponisten aus dem Umfeld des preußischen Hofes von ihrer grünen Seite – in einem Konzert voll empfindsamer Frühlingslust. Gewidmet ist es der Nelke, die im 18. Jahrhundert die stolze Rose als Blumenkönigin entthronte: Passionierte »Nelkenisten« wie der Komponist Johann Wilhelm Hertel trieben damals einen wahren Kult um ihre duftenden Schönen. Die Akademie für Alte Musik Berlin zählt längst zur Weltspitze historisch informiert spielender Kammerorchester und hat eigens für dieses Konzert eine charmante Kantate aus dem Hause Graun aus dem Archivschlaf erweckt.

Einführungsgespräch online mit Carsten Hinrichs, 30 Min vor Vorstellungsbeginn live im Zoom

Nach der Aufführung: Musiker des Abends live im Zoom-Interview

Besuchen Sie auch unsere virtuelle Künstlerkneipe »Zur Goldenen Palme« für einen gemütlichen Ausklang und Gespräche mit den Künstlern, gleich im Anschluss an das Live-Interview

Künstler

Martin Mitterrutzner, Tenor
Christoph Huntgeburth, Traversflöte
Xenia Löffler, Oboe

AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN
Bernhard Forck, Konzertmeister

Programm

Christoph Nichelmann
Ouvertüre B-Dur für 2 Oboen, Streicher & B.c.
Johann Sebastian Bach
Triosonate G-Dur für Flöte, Violine & B.c. BWV 1038
Johann Gottlieb oder Carl Heinrich Graun
Garten-Cantate »Heute bin ich selber mein« GraunWV Cv:III:75 (Moderne Erstaufführung)

Aria Allegretto:
Heute bin ich selber mein
Rezitativ: Du angenehmes Haus

Aria Allegro: Dieses Garten-Haus allein
Rezitativ: Laß seyn! Das Häusgen scheinet klein
Aria cantabile con sordini: Unser Herz soll wie ein Garten …
Rezitativ: Wer Gott und Nächsten nicht betrübet
Aria en minuet: So trinck ich den Gästen

Carl Philipp Emanuel Bach
Der Frühling – Kantate Wq 237
Johann Wilhelm Hertel
Concerto à 5 Nr. 7 g-moll für Oboe concertato, Streicher & B.c.
Wolfgang Amadeus Mozart
Arie »Dir danken wir die Freude« aus der Freimaurerkantate KV 429

Aufgrund von Filmaufnahmen ist mit Sichteinschränkungen zu rechnen.
Einlass nur mit gültigen Corona-Negativ-Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis gegen Vorlage eines amtlichen Ausweisdokuments.

< Download Gesangstexte (PDF)

Im Zeichen der Nelke

Würzig-belebender Nelkenduft umweht das heutige Konzert. Dass sie sich so leicht züchten lässt und dabei die fantastischsten Form- und Farbenspiele hervorbringt, machte die Nelke zur Kultblume der Aufklärung: Erwies sich doch an ihr, wie die rohe Materie der Natur durch überlegtes Eingreifen des Menschen zu höchster Schönheit sich veredeln ließ. Führende »Nelkenisten« der Zeit systematisierten ihre Züchtungen mit akademischem Furor: Da gab es fein gestrichelte Picotten, mehrfarbige Bizarden, gestreifte Doubletten, flammende Feuerfaxe und zahllose weitere Varietäten mit so hübschen Namen wie »Wohlriechender Garten-Wilhelm«, »Bell’Europe« (schon damals ein hochempfindliches Gewächs) oder »Prinz Heinrich« (eine weißgrundierte Picottbizarde). Der Komponist Johann Wilhelm Hertel verfasste sogar eine Kurze Geschichte der Nelken; nebst einem Verzeichnis von denen, die zu Schwerin aus seinem Garten zu bekommen sind. Bis heute hütet »Allwood’s Nursery« im englischen Hassock das weltweit größte Archiv historischer Nelkensorten. Jenes »Nelkenmesser« übrigens, mit dem gewiefte Nelkenisten die prall gefüllten Knospen anzuritzen pflegten zum Zwecke ästhetisch perfekter Entfaltung, findet sich bei Jean Paul umgedeutet zur Metapher für die Macht der Musik: Wie das Nelkenmesser den Knospen, so füge die Musik den Menschen »kleine Schnitte« zu – »damit sie ohne Bersten  aufblühen« …

Babette Hesse

 

Berliner Luft mit einem Hauch von Wien

Vom Spätbarock bis zur Wiener Klassik spannt das heutige Konzert einen groß­zügigen Bogen. Dabei sind verschiede­ne Gattungen sowie unterschiedliche, stets ansprechende Komponistenhand­schriften zu entdecken. Sie vermitteln Eindrücke vom Berliner (und Potsdamer) Musikleben im 18. Jahrhundert, mit dem die Komponisten des Pro­gramms, wie man im Folgen­den sehen wird, in vielfälti­ger Beziehung stehen.

Den Reigen eröffnet der vergleichsweise minder bekannte, aber durchaus entdeckenswerte Christoph Nichelmann. Aus Treuenbrietzen gebürtig, hatte Nichelmann sich in Leipzig an der Thomasschule von Johann Sebastian, Wilhelm Friede­mann und Carl Philipp Emanuel Bach ausbilden lassen. In Ham­burg erhielt er seinen musikalischen und kompositorischen Feinschliff im Umfeld des berühmten dasigen Opern­hauses, denn dort bildete er sich bei Reinhard Keiser, Georg Philipp Tele­mann und Johann Mattheson fort. An­schließend gelangte er nach Berlin. Seine auf 1737 datierte Ouvertürensuite B-Dur ist mit ihrer fröhlich-lebhaften, ja witzigen Stimmung durchaus als akus­tische Begleitung für das Gartenfest musikliebender Berliner aus Hofadel oder gehobenerem Bürgertum denkbar.

Nichelmanns erster Leipziger Lehrer Johann Sebastian Bach könnte die Triosonate G-Dur BWV 1038 zusammen mit einem anderen Musiker geschaffen haben. Sie gibt den Bachforschern bis heute Rätsel auf. Klaus Hofmann, Spezialist für Telemann und die Bach-Familie, vermutete vor anderthalb Jahrzehnten, dass Carl Philipp Emanuel Bach diese Triosonata gemeinsam mit seinem Vater komponiert haben könnte. Auch soll sie in ihrer mutmaßlichen Originalgestalt für Violine, Viola und Generalbass bestimmt gewesen sein. Tatsächlich lassen die imitatorischen und kontrapunktischen Teile des Werkes sich als ältere Stilmerkmale auffassen, während das Zwiegespräch beider Melodieinstrumente im Adagio und die konzertanten Züge des abschließenden Presto auch auf eine jüngere, empfindsame Musikauffassung vorausweisen.

Als Bach Vater und (zweitältester) Sohn spätestens um 1735 in das Gesichtsfeld des musikfanatischen preußischen Kronprinzen Friedrich gerieten, waren die Gebrüder Johann Gottlieb Graun und Carl Heinrich Graun bereits in seinen Diensten. Carl Heinrich leitete als Kapellmeister die kronprinzliche Musik, komponierte und trat als Tenorsolist auf. Sein älterer Bruder Johann Gottlieb diente Friedrich als Konzertmeister und komponierte ebenfalls. Wem von beiden die Garten-Cantate GraunWV Cv:III:75 in ihrer überlieferten Fassung zuzuschreiben wäre, bleibt nach wie vor unklar. Sie enthält eine Arie, die Carl Heinrich Graun für eine seiner Braunschwei­ger Opern vertonte. Daher dürfte das Stück eher die­sem jüngeren Graun-Bru­der zuzuschreiben sein, obwohl dessen älterer Bruder Johann Gottlieb als Komponist auf der einzigen erhaltenen Ab­schrift genannt wird. Freilich lassen neuer Text und die hinzugefügten Re­zitative einen musikalischen Anonymus vermuten, der sich einfach greifbarer Musik von Carl Heinrich Graun bediente, um daraus ein weiteres Werk zu gewinnen.

Bereits als Kronprinz Friedrich und Carl Philipp Emanuel Bach sich Anfang Juni 1735 erstmals in Berlin begegneten, äu­ßerte der Königssohn sich kritisch über die Musiksprache des jungen Komponisten und Claviervirtuosen. Und dabei sollte es auch der ab 1740 als Fried­rich II. regierende Herrscher belassen. Die heute zu hörende Vertonung von Versen aus einem biblischen Epos von Christoph Martin Wieland, einem Wei­maraner Philosophen und Dichter, dürf­te denn auch für Musikliebhaber jenseits des preußischen Königshofes entstan­den sein. Carl Philipp Emanuel Bach komponierte »Der Frühling« Wq. 237/H. 688 ursprünglich um 1760 als Lied mit Clavierbegleitung. Er gestaltete das Stück ein Jahrzehnt später zu jener heute dargebotenen Kantate um. Auch in dieser Neufassung blieben emp­findsamer Tonfall und eine vom Bach-Forscher Peter Wollny hervorgehobene »simpel-sentimentale« Grundstimmung erhal­ten. Ein munter-gediege­nes Ritornell der Streicher mit Basso continuo eröffnet die Kantate. Deren freilich anspruchsvoller Gesangspart wird der personifizierten Freu­de in den Mund gelegt. Harmoni­sche Spannung bringt das Ausweichen nach Moll erst in der letzten Arie.

Mit dem zweitältesten Sohn des Tho­maskantors und mit weiteren Musikern der Berliner Hofkapelle machte Johann Wilhelm Hertel sich persönlich bekannt, als er vor 1750 etwa zwei bis drei Jahre in jenem scheinbar von den Musen erkore­nen musikalischen Garten an der Spree gedieh. Er wirkte im Orchestergraben des Opernhauses, bei privaten musika­lischen Veranstaltungen und sogar bei den exklusiven Kammerkonzerten des flötenden »großen« Königs mit. Ein­drucksvoll spiegelt sein Oboenkonzert g-Moll wider, was er aus seiner Berliner Schulung kultiviert hat. Die Außensätze verbindet ihr wuchtiger, ja feuriger Cha­rakter. Nur scheinbar hellt der elegisch-spröde Mittelsatz die vorherrschende drängende, gespannte Stimmung auf.

König Friedrich II. »der Große« war ein namhaftes Mitglied der Freimaurer. In eine Freimaurerloge in Wien wurde auch Wolfgang Amadé Mozart als Bru­der aufgenommen; ebenso wie Joseph Haydn und Emanuel Schikaneder. Wäh­rend Mozarts letzten fünf Lebensjahren soll seine Kantate »Dir, Seele des Welt­alls, o Sonne« KV 429 (468a) entstanden sein. Dieser veritable Hymnus an die Sonne galt einer Feier der Freimaurer, allerdings ist die Komposition Fragment geblieben. Ein gewisser Lorenz Leopold Haschka dichtete die Verse, die in der Vertonung als Chor und Arie konzipiert sind. Und selbst diese zwei Sätze be­ließ der Komponist im Entwurfsstadium, während ein dritter Satz bereits nach 17 Takten unvollendet abbricht. Maximilian von Stadler, ein Freund Mozarts, richte­te den eröffnenden Chor und die Arie nachträglich im Sinne des Verstorbenen ein. Beide Strophen des an die Son­ne gerichteten Dankgebetes sind sehr liedhaft vertont. Während eine gerade­zu »wehende« Bewegung der Streicher die Atmosphäre bestimmt, die von den paarweise auftretenden Holzbläsern aufgegriffen wird, drücken die Streicher schließlich mit zunehmender Dynamik die eingangs angesprochene »Freude« aus. Dazu bilden die Holzbläser (und jedenfalls in von Stadlers Fassung vorgesehene Hörner) die »Zephiretten«, kleine laue Westwinde, ab.

Als Mozart 1789 Berlin besuchte, war von dem von König Friedrich II. kultivierten musikalischen Blumengarten zumindest noch ein Abglanz zu erleben. Und je mehr die Zeichen in jenem Revolutionsjahr auf neue Zeiten verwiesen, umso mehr verklärten Verehrer des »großen« Königs die friderizianische Epoche. Entsprechende Samen hatten deren Protagonisten bereits selbst aufkeimen lassen. So resümierte im Jahre 1773 Carl Philipp Emanuel Bach, mittlerweile städtischer Musikdirektor im hanseatischen Hamburg, auf die Zeit um 1740 in Berlin (und Dresden) zurückblickend: »Wer kennt den Zeitpunkt nicht, in welchem mit der Musik sowohl überhaupt als besonders mit der accuratesten und feinsten Ausführung derselben, eine neue Periode sich gleichsam anfieng, wodurch die Tonkunst zu einer solchen Höhe stieg.«

Rashid-S. Pegah

 

Die Mitwirkenden

Martin Mitterrutzner, Tenor

Mit 23 Jahren ersang sich der Tenor aus Hall in Tirol, der seine Ausbildung bei Brigitte Fassbaender erhielt, bereits die Eberhard-Wächter-Medaille der Wiener Staatsoper. Vom Tiroler Landestheater wechselte er 2011/12 ins Ensemble der Oper Frankfurt, wo er in Partien von Händel und Mozart bis zu Berlioz, Verdi und Berg zu erleben war. 2016 gab er sein Debüt am Theater an der Wien. Gastengagements führten ihn u.a. zu den Salzburger Festspielen, zum Festival Aix-en-Provence, an die Semperoper Dresden und die Bayerische Staatsoper. Als Konzertsolist mit breitem Repertoire von Bach und Händel bis zu zeitgenössischen Werken arbeitete er mit Dirigenten wie Kent Nagano, Franz Welser-Möst und Helmuth Rilling. Liederabende mit seinem Klavierpartner Gerold Huber führten ihn u.a. in die Wigmore Hall London und zur Schubertiade Schwarzenberg. Darüber hinaus zeugen diverse CD- und DVD-Produktionen von seinem regen künstlerischen Schaffen.

 

Emiko Matsuda, Traversflöte

Emiko Matsuda begann ihre Ausbildung in Tokyo und setzte sie an der Musikhochschule Lübeck fort. Traversflöte und Alte Musik studierte sie an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Christoph Huntgeburth. Als vielseitige und international gefragte Flötistin spielt sie die moderne Flöte u.a. im Deutschen Symphonie Orchester und dem Orchester der Komischen Oper Berlin. Ihre besondere Liebe zur Alten Musik auf historischen Instrumenten führte sie zusammen mit Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Anima Eterna Brugge, dem Orkiestra Hisotrycyna, der Lautten Compagney Berlin und dem Dresdner Festspielorchester. Konzertreisen unter Dirigenten wie Tugan Sohkiev, René Jacobs oder Kent Nagano führten sie durch ganz Europa und Japan. Sie wirkte an zahlreichen Aufnahmen mit und legte u.a. eine Solo-CD mit Flötensonaten Friedrichs II. vor.

 

Xenia Löffler, Oboe

Xenia Löffler, seit 2001 Mitglied und Solo-Oboistin der Akademie für Alte Musik Berlin, hat sich als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin einen hervorragenden Ruf erworben. Mit der »Akamus« tritt sie weltweit als Solistin auf. Daneben arbeitet sie solistisch mit der Batzdorfer Hofkapelle, dem Collegium 1704 (Prag), dem Händel-Festspielorchester Halle sowie namhaften Dirigenten. Die Wiederentdeckung unbekannten Oboenrepertoires ist ihr ein besonderes Anliegen, wovon vielbeachtete Einspielungen wie Venice: The Golden Age (nominiert für BBC Music & Gramophone Award), Werke Antonín Reichenauers oder Oboenkonzerte von Graun zeugen. Mit dem von ihr gegründeten Amphion Bläseroktett gastiert sie seit 1998 bei internationalen Festivals und spielte bereits neun CDs ein. Sie leitet Klassen für historische Oboen an der Hochschule für Künste in Bremen und der UdK Berlin und gibt regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland.

 

Akademie für Alte Musik Berlin

1982 in Berlin gegründet, gehört die Akademie für Alte Musik Berlin (kurz Akamus) heute zur Weltspitze der historisch informiert spielenden Kammerorchester und kann auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte verweisen. Ob in New York oder Tokyo, London oder Buenos Aires: Akamus ist ständiger und vielgefragter Gast auf den wichtigsten europäischen und internationalen Konzertpodien. Im Kulturleben Berlins ist das Ensemble ein zentraler Pfeiler: Es unterhält eine eigene Abonnement-Reihe im Konzerthaus und prägt seit 1994 mit seiner musikalischen Handschrift das Barockrepertoire Staatsoper Unter den Linden.

Das Ensemble musiziert unter der wechselnden Leitung seiner Konzertmeister Bernhard Forck, Georg Kallweit und Stephan Mai sowie ausgewählter Dirigenten. Hervorzuheben ist die langjährige künstlerische Partnerschaft mit René Jacobs. Darüber hinaus leiteten in jüngster Zeit Emmanuelle Haïm, Bernard Labadie, Paul Agnew, Diego Fasolis und Rinaldo Alessandrini das Orchester.

Von der kongenialen Kooperation mit dem RIAS Kammerchor zeugen zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen. Zudem pflegt das Ensemble eine enge Zusammenarbeit mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und arbeitet regelmäßig mit renommierten Solisten wie Isabelle Faust, Anna Prohaska, Michael Volle und Bejun Mehta zusammen. Mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests entstanden Erfolgsproduktionen wie Purcells Dido &Aeneas und Pascal Dusapins Medea.

2006 erhielt das Orchester den Telemann-Preis der Stadt Magdeburg, 2014 die Bach-Medaille der Stadt Leipzig und den ECHO Klassik. Aufnahmen des Ensembles wurden mit allen bedeutenden Schallplattenpreisen, darunter dem Grammy Award, ausgezeichnet.


Bernhard Forck, Konzertmeister

Seit dem fünften Lebensjahr hat sich Bernhard Forck der Violine verschrieben. Bereits sein Studium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin und sein Engagement am Berliner Sinfonie Orchester waren begleitet vom ausgeprägten Interesse für die Alte Musik und ihre historische Aufführungspraxis, das ihn u.a. zu Nikolaus Harnoncourt ans Mozarteum Salzburg führte – und schließlich zur Akademie für Alte Musik Berlin, mit der regelmäßig in den Musikzentren der Welt zu Gast ist. Seiner solistischen Karriere kommt er insbesondere als Mitglied der Berliner Barock Solisten nach. Sein künstlerisches Renommee umfasst weiterhin pädagogische Verpflichtungen wie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Mit dem 1995 von ihm begründeten Manon-Quartett Berlin widmet er sich insbesondere der Neuen Wiener Schule. Viele Jahre arbeitete er eng mit dem Händelfestspielorchester Halle eng zusammen, 2007-19 als Musikalischer Leiter.

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