Armide

| 20:00

Armide

Zauberhaft: Barockoper à la française

Orangerieschloss Sanssouci | Pflanzenhalle / Anschrift: An der Orangerie 3-5, 14469 Potsdam

Tragédie en musique von Jean-Baptiste Lully (1632-1687)
Libretto von Philippe Quinault (1635-1688)

Aufführung in der gekürzten Fassung der Innsbrucker Festwochen In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführung: 19:00 Uhr, Pflanzenhalle Orangerieschloss Sanssouci
Mitglieder des Inszenierungsteams im Gespräch mit Dr. Andrea Palent

Künstler

Armide                    Emilie Renard, Sopran
Renaud                   Rupert Charlesworth, Tenor
Phénice                   Daniela Skorka, Sopran
Sidonie                    Miriam Albano, Sopran
Hidraot                    Pietro di Bianco, Bassbariton
Aronte/Ubalde     Tomislav Lavoie, Bass
La Haine                 Jeffrey Francis, Tenor
Artémidor              Enquerrand de Hys, Tenor

LES FOLIES FRANÇOISES | NORDIC BAROQUE DANCERS
Musikalische Leitung & Violine: Patrick Cohën-Akenine
Regie & Choreographie: Deda Cristina Colonna
Ausstattung & Lichtdesign: Francesco Vitali

Beschreibung

Mit ihrer letzten Oper gelang Jean-Baptiste Lully und seinem kongenialen Textdichter Quinault ihr größtes Meisterwerk. Sie handelt von der morgenländischen Königin Armide, die die Kreuzritter in ihre amouröse Zauberwelt lockt, mit ihrer Magie ein ganzes Heer besiegt und schließlich selbst von der Liebe zu Renaud besiegt wird. Ein idealer Stoff, um jenes "merveilleux", jenes "Wunderbare" szenisch zu entfalten, das als ureigenes Element des Musiktheaters galt. Doch bei Lully und Quinault wird aller Bühnenzauber zum Teil des Dramas. Unausweichlich mündet das Spiel der Illusionen in die Tragödie der Hauptfigur.

"In Armides sentimentaler Wüste sind ihre Zauberei, ihr Talent und ihre Stellung als schöne und konkurrenzlose Herrscherin eingebunden. In diese Wüste kann sie sich jederzeit einen Palast oder einen schönen Garten zaubern. Freude hat sie aber erst, als ihr einziger Seelenverwandter in ihr Leben tritt, Renaud. Da wird Armide erst echt und menschlich." So die Regisseurin Deda Cristina Colonna, die sich für ihre Choreografie von historischen Quellen inspirieren ließ. Für die stilgerechte musikalische Umsetzung sorgt mit Patrick Cohën-Akenine ein Spezialist vom Centre de musique baroque de Versailles. Aus dem dortigen Fundus stammen auch die barocken Originalen nachempfundenen prächtigen Kostüme, die diesen Opernabend zu einem Fest fürs Auge machen.

Eine Koproduktion der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik mit den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci in Kooperation mit dem Centre de musique baroque de Versailles

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Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.