Die Rache der Stellidaura

| 17:00

Die Rache der Stellidaura

Neapolitanisches Opernjuwel: »La Stellidaura vendicante«

Hans Otto Theater am Tiefen See / Anschrift: Schiffbauergasse

Oper in drei Akten von Francesco Provenzale (1624-1704)
Libretto von Andrea Perrucci (1651-1704)
In italienischer Sprache und kalabrischem Dialekt mit deutschen Übertiteln

Künstler

Orismondo Carlo Allemano, Tenor
Armidoro Adrian Strooper, Tenor
Stellidaura Raffaella Milanesi, Sopran
Giampietro Federico Sacchi, Bass
Armillo Hagen Matzeit, Countertenor
Zwillingselfen Aurélie Remy, Morgane Lambinet

ACADEMIA MONTIS REGALIS
Musikalische Leitung und Cembalo: Alessandro De Marchi
Inszenierung: François de Carpentries
Bühnenbild & Kostüme: Karine Van Hercke
Perücken & Masken: Elisabeth Delesalle

Beschreibung

[OHRZEIT] 16.00 Uhr, Glasfoyer, Hans Otto Theater
Mitglieder des Inszenierungsteams im Gespräch mit Dr. Andrea Palent.

Eine Produktion der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2012.

Neapel 1674: ln einer Villa mit spektakulärer Aussicht auf den Golf unterhält ein Fürst seine illustren Gäste mit einer Oper. Star des Abends: die schöne Giulia de Caro, Geliebte mehrerer anwesender Aristokraten. Als Stellidaura wird sie begehrt vom Fürsten Orismondo, liebt jedoch dessen Gefolgsmann Armidoro und entfesselt ein Eifersuchtsdrama voller dramatischer Verwicklungen, schmelzender Liebeslyrik und komödiantischem Witz. Dank Francesco Provenzale wurde aus einem glitzernden Moment neapolitanischer Dolce Vita eine Sternstunde der Operngeschichte. Alessandro De Marchi und sein Ensemble brachten das Opernjuwel 2012 in lnnsbruck erstmals wieder zum Klingen und entdeckten Provenzale als »Monteverdi des Südens«, in dessen Musik der Opernstil der Zeit sich vermählt mit der Klanglandschaft der pulsierenden Mittelmeermetropole. Da mutiert das Barockorchester schon mal zur neapolitanischen Straßenkapelle, und durch die zauberhaft poetische Inszenierung weht der Geist der Commedia dell'Arte ...

In Zusammenarbeit mit der Hans Otto Theater Potsdam GmbH.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.