Der goldene Apfel

| 19:30

Der goldene Apfel

Eine Barockoper für alle Sinne

Orangerie Sanssouci / Anschrift: Pflanzenhalle Ost

Das gab es noch nie! Tafeln Sie wie die Aristokraten, essen Sie ein Menü, in dem die goldenen Äpfel genauso die Hauptrolle spielen wie in Cestis gleichnamiger Oper, und verfolgen Sie mit allen Sinnen das Leben der Operntruppe mit ihren kleinen Tragödien und Komödien.

Festa Teatrale
Ouvertüre: Menü à l'Orange
Im Anschluss: Szenen aus
»Il pomo d'oro« von Antonio Cesti (1623-1669),
»Gli amori d'Apollo e di Dafne« von Francesco Cavalli (1602-1676)

Villanellen, Arien und Lieder von
John Dowland, Giovanni Girolamo Kapsberger, Gasparo Sartorio u.a.

Künstler

Rodrigo d'Oro, Impressario             Marcos Fink, Bassbariton
Isabella Cantinella, Primadonna     Emanuela Galli, Mezzosopran
Aurilla Sturm, Liebhaberin               Marie-Sophie Pollak, Sopran
Leandro di Portogallo, Liebhaber    Fernando Guimarães, Tenor
Giovanni Altezzo, Diener                 Benno Schachtner, Countertenor
Magda Fame, Dienerin                     Olga Pitarch, Sopran
Haushofmeister                                  Peter Pruchniewitz, Schauspieler
Hofdame                                                Laura Garde, Schauspielerin
Gaukler                                                  Thomas Dürrfeld

ENSEMBLE PRIVATE MUSICKE
Musikalische Leitung und Viola da Gamba, Gitarre: Pierre Pitzl
Inszenierung: Christoph von Bernuth
Ausstattung: Alfred Peter
Dramaturgie & Texte: Micaela von Marcard

Beschreibung

Die Sehnsucht nach dem Süden, nach seiner Wärme, seinen Früchten, seiner Küche, aber vor allem nach seiner Leidenschaft beherrscht schon immer die Menschen der nördlichen Hemisphäre mit ihren langen Winternächten und kaltnassen Temperaturen. Man versuchte südliche Lebensart, die Botanik und die kulinarischen Spezialitäten zu importieren und erwärmte sich nicht erst seit dem 17. Jahrhundert an der glühenden südländischen Musik. Nachdem die Geburt der Oper in Italien gefeiert wurde, ging sie auf Siegeszug durch ganz Europa. Operntruppen brachten die neue Gattung immer weiter nördlich. Die Fürsten empfingen sie mit offenen Armen, bauten schließlich für sie eigene Theater und gründeten eigene Ensembles, da die Oper mit ihren antiken und mythologischen Stoffen wie geschaffen schien, Herrscher zu glorifizieren.

Eine Operntruppe aus Neapel ist bereits seit einem halben Jahr auf dem Weg gen Norden, wo sie auf Einladung des Königs von Preußen Opernvorstellungen geben will. Doch die Reise über die Alpen war sehr beschwerlich. Mit Musik von Cesti und Cavalli im Gepäck langen die Sänger erschöpft und hungrig am Orangerieschloss von Sanssouci an. Dort werden sie längst nicht mehr erwartet. Der Hofgesellschaft beliebt es gerade zu tafeln. Der Haushofmeister weist den Sängern ein provisorisches Lager zu und überbringt den Aufführungswunsch des Fürsten: Antonio Cestis »Il pomo d'oro«. Doch das Stück mit seinen fast 50 Rollen bringt die Operntruppe in Verlegenheit ...

Gefördert mit Mitteln des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und des Ministers für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg.

[OPERNPROBENBESUCH]
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Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.