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Orangerieschloss Sanssouci

Terrassen | Pflanzenhallen | Raffaelsaal

Adresse: Sanssouci, An der Orangerie 3-5, 14469 Potsdam
Bauzeit: Orangerieschloss erbaut 1851-60,
Terrassen bis ca. 1864
(1910-13 durch die "Jubiläumsterrasse" ergänzt)
Architekten: Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse, z.T. nach Entwürfen Friedrich Wilhelms IV.; Gartenanlagen von Peter Joseph Lenné
Bauherr: Friedrich Wilhelm IV., nach dessen Tod Wilhelm I.

Das Orangerieschloss Sanssouci verleugnet sein Vorbild nicht: die Villa d'Este in Tivoli bei Rom, eine der berühmtesten Gartenarchitekturen überhaupt. Seine imposanten Terrassen mit Wasserspielen, Blumen und Skulpturenschmuck sind wie geschaffen für stimmungsvolle Open-Air-Konzerte. Die beiden riesigen Pflanzenhallen haben bis heute ihre ursprüngliche Funktion bewahrt: Mit einem Bestand von mehr als 1.000 Kübelpflanzen gehört die Orangerie neben Wien und Versailles zu den größten Europas. Das Herzstück des Mittelbaus mit seinen repräsentativen Räumlichkeiten bildet der Raffaelsaal: Der über zwei Geschosse reichende, durch Oberlichtfenster gleichmäßig erhellte Raum beherbergt 50 Kopien nach Gemälden Raffaels und beeindruckt gleichermaßen als Galerie wie als Konzertsaal.Auf der sogenannten Jubiläumsterrasse unterhalb der Maulbeerallee verbirgt sich hinter weinumrankten Rundbögen ein romantisches Grottengewölbe; über das vorgelagerte Wasserbassin kann der Blick hinaus in den Garten schweifen.

zum Orangerieschloss (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg) ›

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