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18.06.2026
Do 19 Uhr
Schloss Babelsberg
Schlosskonzert

Tiefe Streicher, lichte Höhen

Neue Klangwelten für Cello & Co. in Kammermusik-Raritäten des 18. und 19. Jahrhunderts

Programm

Friedrich Dotzauer
Julius Klengel
Bernhard Romberg
Antonia Pechwell u. a.

Bernhard Romberg (1767–1841)
Trio Nr. 1 e-Moll
Louise Reichardt (1779–1826)
Heimweh
Julius Klengel (1859–1933)
aus: Kleine Suite für drei Violoncelli
Andante – Gavo4e – Fughette
Julius Klengel / Johann Sebastian Bach (1685–1750)
aus: Canons und Fugen für Pianoforte /
Goldberg-VariaQonen BWV 988
(arr. Qefsaits)
Antonia Pesadori, geb. Pechwell (1798–1834)
Romance
Friedrich Dotzauer (1783–1860)
Nr. 1, 5 & 6 aus: 6 Trios für 3 Violoncelli op. 104
 

Mitwirkende

TIEFSAITS
Mirjam-Luise Münzel
Anna Reisener
Alma Stolte
spielen originale historische Celli,
fünfsaitiges Piccolocello sowie
Alt- und Diskantgambe

Nomen est omen: Ganz dem Sound der tiefen Streicher hat sich das Trio tiefsaits verschrieben und erforscht in seinem reizvollen Programm, wie sich das Bassinstrument Cello das volle Klangspektrum eroberte. Dresden war damals ein Hotspot cellistischer Innovationen: Musiker wie Friedrich Dotzauer als Pionier des virtuosen Spiels in hohen Lagen trieben die Entwicklung der Cellotechnik voran und trugen die neu errungenen Möglichkeiten in die Romantik. In eigenen Arrangements bringt das Trio diverse Instrumente der Streicherfamilie zum Einsatz und führt sie vom samtigen Dunkel ins strahlende Licht.


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