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Musik an historischen Orten

ikfestspiele Potsdam: Stefan Gloede

Musik und Tanz, Schauspiel und Oper haben eine lange Tradition in den Residenzen der Hohenzollern. Ein bis heute inspirierender Quell, die faszinierende Einheit aller Künste – Architektur und Gartengestaltung, Malerei und Plastik, Musik, Literatur und Theater – lebendig werden zu lassen. Herausragende Künstler aus aller Welt sind jedes Jahr zu Gast in Potsdam und Sanssouci, um die musischen Traditionen fortzusetzen und die einmalig schönen Räume der Schlossanlagen in Potsdam und Berlin mit dem Klang der Instrumente, des gesprochenen und gesungenen Wortes zu erfüllen.

Schlösser

Bild: Stefan Gloede, Raffaelsaal

Die preußischen Herrscher und in ihrem Auftrag die besten Architekten und Künstler schufen einmalig schöne Schlösser und in ihnen Räumlichkeiten mit singulärem Charakter, die als Museumsräume der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg über das Jahr hin zu besichtigen sind. So die Konzertzimmer und Festsäle Friedrichs II. in den Neuen Kammern und das Schlosstheater im Neuen Palais, der Konzertsaal im Marmorpalais und der Palmensaal Friedrich Wilhelms II. in der Orangerie im Neuen Garten. Nicht weniger faszinierend wirken der Raffaelsaal in der Orangerie Sanssouci auf den Besucher, der die Gemäldesammlung Friedrich Wilhelms IV. beherbergt, oder der Tanzsaal im Babelsberger Schloss. Das Besondere aber, der Moment, da sich die Künste vereinen, da Architektur, Raumgestaltung, Malerei und Bildhauerkunst mit der Musik zu einer glücklichen Symbiose finden, ist nur einmal im Jahr während der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci zu erleben. Neben den international renommierten Künstlern der Festspiele mit ihren eigens für die Festspiele konzipierten Programmen macht dies die Konzerte und Opernaufführung in Sanssouci zu etwas ganz Besonderem.

Gärten

Bild: Stefan Gloede, Park Sannssouci

Landschaft kann sein wie Musik, sie hat ihren eigenen Rhythmus, ihre Tonalität, einen besonderen Klang. Gartenräume – Pavillons, Heckentheater, barocke Rondelle oder Laubengänge – laden zum Musizieren und Wandeln ein. Die Potsdamer Parkanlagen in ihrer genialen Verbindung von Natur und Landschaftsgestaltung waren daher stets Ort von höfischer Belustigung, Gartenfesten und musikalischem Divertissement. Nachtmusiken und Serenaden haben eine lange Tradition auch über den höfischen Park hinaus. Wenn sich dann während der Musikfestspiele künstlerische Illumination, barockes Feuerwerk und Musik vereinen, verspricht dies einen besonderen Abend. Sei es bei einem Wandelkonzert im Neuen Garten, einem Konzert an der Gerichtslaube im Park Babelsberg oder bei den Openair-Konzerten am Orangerieschloss im Park Sanssouci, dessen imposante Terrassenanlage in ihrer theatralischen Charakteristik zu den schönsten Veranstaltungsorten der Festspiele zählt und jährlich tausende Besucher anzieht.

Kirchen

Bild: Stefan Gloede, Friedenskirche

Preußens Könige und Kaiser ließen nicht nur Schlösser bauen und Gärten gestalten. Die Potsdamer Kirchenlandschaft weist zahlreiche Kirchen auf, die im königlichen Auftrag oder in kaiserlicher Stiftung entstanden: Friedrich II. ließ für die Hugenotten die Französische Kirche und für die böhmischen Weber die Weberkirche in Babelsberg bauen. Die Friedenskirche im Park Sanssouci entstand im Auftrag Friedrich Wilhelms IV., während Kronprinz Friedrich Wilhelm und Kronprinzessin Victoria den Um- und Ausbau der Bornstedter Kirche veranlassten. Kaiserin Auguste Viktoria schließlich stiftete schier unzählige Kirchenbauten. Einer davon ist die Erlöserkirche in Potsdam. – Sie alle sind traditionelle Konzertorte der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci – jede mit ihrer eigenen Geschichte und jede mit eigener Charakteristik.

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