Das besondere Schloss

2017 Flatowturm Park Babelsberg

Der um 1850 errichtete Flatowturm im Park Babelsberg entstand in Anlehnung an den mittelalterlichen Turm des Eschenheimer Tors in Frankfurt am Main. Kaiser Wilhelm I. hatte im Flatowturm Teile seiner vielgestaltigen Kunstsammlung untergebracht. Den Besucher von heute erwartet neben original ausgestatteten Räumen und einer Ausstellung über den Park eine einzigartige Aussicht. Beim Besteigen des Turmes wird die Parklandschaft in verschiedenen Ausblicken und Sichten erlebbar, die sich mit zunehmender Höhe fächerartig erweitern. Von der oberen umlaufenden Plattform bietet sich ein einmaliger Panoramablick auf das Gartenkunstwerk des Fürsten Pückler im Babelsberger Park und auf die Berlin-Potsdamer Gartenlandschaft.

Besucher der Musikfestspiele erhalten zwei Tickets zum Preis von einem: 4.00 €
Öffnungszeiten: 29. April bis 31. Oktober 2017, Samstag/Sonntag und feiertags 10-18 Uhr, letzter Einlass: 17:30 Uhr. Gültig: 29. April bis 31. Oktober 2017.

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2016 Die neuen Kammern

Ganz in der Nähe vom Schloss Sanssouci liegt das Gästeschloss Friedrichs des Großen, das durch den Umbau einer ehemaligen Orangerie entstanden ist. Im Kontrast zum schlichten Äußeren des Gebäudes erwarten den Besucher im Inneren eine Abfolge von aufwändig dekorierten Festräumen und Appartements, die von den führenden Künstlern der Zeit Friedrichs des Großen ausgestattet wurden. Ein Höhepunkt ist der mit antiken Büsten geschmückte und edlem Jaspis ausgekleidete Jaspissaal. In der sich anschließenden Ovidgalerie sind auf den vergoldeten Wandreliefs Szenen aus den Metamorphosen des römischen Dichters Ovids dargestellt. Alljährlich finden hier auch Konzerte der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci statt.

Besucher der Musikfestspiele erhalten zwei Tickets zum Preis von einem: 6.00 €
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober 2016, täglich außer montags 10:00 - 18:00 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr, Besichtigung mit Audioguide, gültig von 1. April bis 31. Oktober 2016

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2015 Schloss Charlottenhof

Ein preußisches Arkadien

Südwestlich von Sanssouci liegt das kleine, im klassizistischen Stil erbaute Schloss Charlottenhof. Es bildet den architektonischen Mittelpunkt einer Parkanlage, die dem Sanssoucipark des 18. Jahrhunderts von 1826 an hinzugefügt wurde.
Der Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. ließ 1826-1829 das ehemalige barocke Gutshaus zu seinem Sommersitz umbauen. Karl Friedrich Schinkel, der Architekt und Gestalter der Inneneinrichtung, und Peter Joseph Lenné, der Schöpfer der umliegenden Parklandschaft, vereinten sich hier zu einem Werk, das zum Glanzpunkt ihres Wirkens wurde und zu Recht ein preußisches Arkadien genannt werden kann. In seiner schlichten Formensprache ist das Schloss vom Geist der Antike durchdrungen. Dem entspricht auch die bürgerlich anmutende Gestaltung der Innenräume, deren Mobiliar Schinkel größtenteils selbst entwarf.

Besucher der Musikfestspiele erhalten zwei Tickets zum Preis von einem: 4,- Euro. Geöffnet 1. Mai bis 31. Oktober 2015, Dienstag - Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr, Letzter Einlass: 17.30 Uhr, Besichtigung nur mit Führung, Gültig bis 31. Oktober 2015

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2014 Das Marmorpalais

Der Klassizismus erobert Preußen

Mit dem Bau des Marmorpalais in landschaftlich reizvoller Lage am Ufer des Heiligen Sees hielt der Frühklassizismus Einzug in Preußen. König Friedrich Wilhelm II., Nachfolger Friedrichs des Großen, beauftragte den Baumeister Carl von Gontard mit dem Bau einer ganz auf seine privaten Bedürfnisse zugeschnittenen Sommerresidenz. In den Jahren um 1790 entstand ein freistehender, zweigeschossiger, mit einem Belvedere bekrönter Würfelbau. Carl Gotthard Langhans war für die künstlerische Ausgestaltung der Schlossräume verantwortlich. Während die eingeschossigen Seitenflügel errichtet wurden, die der Hofhaltung mehr Raum verschaffen sollten, verstarb Friedrich Wilhelm II. Sie wurden ab 1843 vollendet und im Geschmack der Zeit eingerichtet.

2013 Der Normannische Turm

Normannische Turm

Besuchen Sie das besondere Schloss: Den Normannischen Turm auf dem Ruinenberg

Zu den historischen Aussichtspunkten in Potsdam zählt auch der Normannische Turm auf dem Ruinenberg. Der Blick auf die Stadt, den Park Sanssouci, Bornstedt, Bornim und das Gelände der BUGA erfasst ein Panorama, das vom Schlösschen auf der Pfaueninsel bis zur Wilhelmshöhe bei Werder reicht. Friedrich der Große genoss den Ausblick vom Ruinenberg seinerzeit noch von einer hölzernen Aussichtsplattform aus. Erst 1846 wurde unter Leitung von Ferdinand von Arnim der 23 Meter hohe Normannische Turm nach Ludwig Persius‘ Entwurf in Form eines mittelalterlichen Wachturms erbaut. Nach zweijähriger, vom Bund und vom Land Brandenburg großzügig geförderter Restaurierung kann der Turm nun wieder bestiegen werden.

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