Samstag, 12. Juni 2010 | 19.30 Uhr
Friedenskirche Sanssouci
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Kirchenkonzert
SAVALLS MORGENERWACHEN
Rebab und Rebec – als Morgen- und Abendland noch Brüder waren
Jordi Savall, Rebab (14. Jh) / Rebec (15. Jh) / Lira d’arco (16. Jh)
Pedro Esteban, Perkussion
Mittelalterliche Tänze zwischen Orient und Okzident
Morgendämmerung (Araboandalusisch)
Lamento (Sephardisch)
Nastaran (Afghanistan)
Ductia (Galizien)
Berevsân Nikriz usüles (Türkei, 16. Jh)
Tanz des Windes (Algerien)
Saltarello (Italien, 14. Jh), u.a.
Wenn Jordi Savall freiwillig seine Gambe zuhause lässt, dann muss das schon einen besonderen Grund haben: Gemäß seiner Idee eines Dialogs der Kulturen und Religionen macht sich der Katalane Savall mit diesem Konzertabend auf die Suche nach Musik einer Zeit, als Orient und Okzident sich gegenseitig befruchteten. Von der zarten „Morgendämmerung“ bis zum „Tanz des Windes“ verfolgt er in Tänzen die Tradition vom arabischen Rebab, das über Sizilien und Spanien auf den Handelsrouten des späten Mittelalters nach Europa gelangte und dort Vorbild wurde für das europäische Rebec, Vorläufer der Violinen und wichtigstes Streichinstrument der Spielleute ab dem 13. Jahrhundert.
Den wohl einzig stimmigen Hintergrund für solch ein Programm bildet das venezianische Mosaik im byzantinischen Stil aus dem 13. Jahrhundert, als die Tänze entstanden. Sein Gold füllt die Apsis der mit Kerzen erleuchteten Friedenskirche, deren Name an diesem Abend im besten Sinne wörtlich genommen wird.
Konzert ohne Pause; der Besuch des Open-Air-Konzerts ist möglich (siehe Konzert 7).
32,- | 28,- | 18,-* | 10,-* EUR
* Plätze z. T. mit Sichteinschränkung
Diese Veranstaltung ist zum heutigen Zeitpunkt ausverkauft. Restkarten können Sie ab zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn telefonisch erfragen.