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Programm im Detail

Alle Konzerte, Führungen, Lesungen & Besichtigungen im Überblick
Luisenplatz

Start

1
Im Herzen der Potsdamer Innenstadt gegenüber dem Brandenburger Tor: Hier treffen alle Teilnehmer auf dem Startplatz zum Fahrradkonzert zusammen und tauschen von 11.30 Uhr – 13.00 Uhr das Ticket gegen den Tagesausweis ein. Alle Infos dazu finden Sie auf der Rückseite.

Auftaktkonzert mit BrassAppeal, der mobilen Frauenband. Die vier Profi-Musikerinnen an Drums, Tuba und zwei Saxophonene begeistern bei Ihrem Einsatz als Marching Band durch ihre intelligente musikalische Performance und ansprechende Arrangements bekannter Melodien. Der ideale Schwunggeber am Startschuss des Fahrradkonzerts!
Check in von 11.30 bis 13.00 Uhr


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Friedenskirche Sanssouci

Italien
Das im 19. Jahrhundert erbaute Ensemble der Friedenskirche trägt nicht nur den Geist italienischer Vorbilder der romanischen Zeit (wie San Clemente in Rom) nach Potsdam, die auf Entwürfe König Friedrich Wilhelms IV. entstandene Kirche beherbergt auch das einzige echt venezianische Mosaik nördlich der Alpen.
2
Ein Blick in den Kreuzgang lohnt sich: Zu den zarten Klängen eines Gongs laden Skulpturen fegender tibetanischer Mönche von Wang Shugang zur Betrachtung und zu einem Moment der Stille ein.
Ab 12.00 Uhr durchgängig geöffnet

3
In der Friedenskirche selbst entführen die Musiker der KLEINEN CAMMER-MUSIC POTSDAM (Wolfgang Hasleder & Rahel Mai, Violine; Kathrin Sutor, Violoncello; Arno Schneider, Orgel; Ophira Zakai, Theorbe) mit der Sopranistin Doerthe-Maria Sandmann nach Venedig. Die Besucher erleben eine prachtvolle Venezianische Vesper des 17. Jahrhunderts an der Basilika von San Marco mit Sonaten und Psalmvertonungen von frühsommerlichem Schwung.

12.30 / 13.30 / 14.30 / 15.30 Uhr
max. 600 Besucher pro Konzert


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DAMPFMASCHINENHAUS AN DER HAVEL - "MOSCHEE"

Orient
Die Farbenpracht orientalischer Architektur holte Friedrich Wilhelm IV. mit dem nach Art einer türkischen Moschee erbauten Dampfmaschinenhaus an die Neustädter Havelbucht. Ein Blick ins Innere des Gebäudes, dessen Schornstein als Minarett getarnt ist, offenbart eine 81,4 PS starke dampfgetriebene Pumpe, die einen Traum Friedrichs des Großen erfüllte: Dank ihrer Leistung erreichte die große Fontäne von Schloss Sanssouci erst die beachtliche Höhe von 38 Metern.

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Dank der beiden türkischen Musiker Nuri Karademirli an der Ud, einem Lauteninstrument, und Mustafa Terzi an der Ney (einer Rohrflöte) liegt beim Fahrradkonzert für einen Tag "Istanbul an der Havel". Genießen Sie dazu starken türkischen Kaffee aus dem Espressomobil vor dem Dampfmaschinenhaus oder lassen Sie sich im Rahmen einer Führung die ehrwürdige Dampfmaschine in Betrieb zeigen, seinerzeit ein Meilenstein des Maschinenbaus.
Konzert: 12.30 / 13.30 / 14.30 / 15.30 Uhr
Führung: 12.00 / 13.00 / 14.00 / 15.00 Uhr
Max. 20 Personen pro Konzert und Führung


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CHINESISCHES HAUS, PARK SANSSOUCI

Ferner Osten
Im Garten von Schloss Sanssouci ließ sich Friedrich der Große Mitte des 18. Jahrhunderts ein sommerliches Gartenhaus errichten, das eins der schönsten Beispiele des Asienfiebers dieser Zeit ist. Der Pavillon wird außen von vergoldeten Figuren dominiert, deren Kleidung und Instrumente vor allem auf Fantasie beruhen. Auch die Malereien und Verzierungen des Inneren sind "Chinoiserien", wie sie angefacht durch die Liebe zum Tee und dem kostbaren Porzellan in aristokratischen Kreisen überall in Mode waren.

5
Haben Sie Lust, einen Schluck des asiatischen Tees zu versuchen? Die Teetischdame Annette Paul freut sich über Ihren Besuch und hat praktischer Weise ihr eigenes Teeservice immer dabei! Spazieren Sie durch das Chinesische Haus und gehen Sie in den Malereien auf Entdeckungsreise. Oder Sie lassen sich von den zauberhaft fernöstlichen Instrumenten der chinesischen Statuen, wie Gong, Guzheng, Pipa zum "Klingenden China" versetzen.
Ab 12.30 Uhr durchgängig

6
Genau das richtige für Familien ist die Kinderführung mit dem Drachen Fauch, der als symbolischer Vertreter Chinas in Sanssouci genau über die Chinoiserien des Gartenhauses Bescheid weiß.
Führung: 12.00 / 13.00 / 14.00 / 15.00 Uhr


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Neues Palais

Ferner Osten
Kein Besucher des Schlossparks von Sanssouci kann sich der Wirkung des Neuen Palais entziehen, das mit seiner großen Kuppel die Sichtachsen der Alleen nach Westen hin beherrscht. Weniger bekannt ist, dass dieses kurz nach dem Siebenjährigen Krieg erbaute Schloss zahlreiche Bezüge zur Ferne beherbergt.

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Zu den preußischen Gästen, die der Sehnsucht nach der Ferne erlagen, gehört der Kammerherr Friedrichs des Großen, Jean-Baptiste de Boyer, Marquis d’Argens. Seine Wohnung im Neuen Palais ist der Ort einer musikalischen Lesung von Klaus Büstrin, die den Franzosen als begeisterten Fernreisenden des Geistes präsentiert. Dazu passend haben Jana Semerádová (Traversflöte) und Sabine Erdmann (Cembalo), Mitglieder der KLEINEN CAMMER-MUSIC, perlende Sonaten von Michel Blavet, Jean-Marie Leclair und Johann Joachim Quantz zu einem "Hofkonzert" ausgewählt.
Konzert: 12.30 / 13.30 / 14.30 / 15.30 Uhr
Max. 50 Personen pro Konzertlesung

8
Genau gegenüber der Marquis-d’Argens-Wohnung befindet sich im Schlosstheaterhof der Zugang zur so genannten "Chinesischen Kammer", eigentlich Wohnung des Generaladjutanten Friedrichs II. Den herrlichen Chinoiserien des Raums, der erst vor wenigen Jahren aufwendig restauriert worden ist, entstammt auch das Hauptmotiv der Musikfestspiele 2010, ein Laute spielender Chinese unter einer Bananenstaude. Besuchen Sie dieses dekorative Kleinod und lassen Sie sich von einem fachkundigen Mitarbeiter den Raum und die angewandten Restaurationstechniken erklären.
ab 12.00 Uhr durchgängig geöffnet
max. 15 Personen gleichzeitig


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Alte Försterei vom Bayrischen Haus

Bayern
Ein Denkmal einer großen Liebe ist das Hotel "Bayrisches Haus" im Potsdamer Wildpark. König Friedrich Wilhelm IV. ließ es für seine Frau, Elisabeth von Bayern, im Blockhausstil errichten und ein Gemsengehege anlegen, damit die Königin nicht zu sehr unter dem Abschied von den Alpen leidet. Später waren sie hier täglich zu Gast. Zur Zeppelinstraße hin liegt die Alte Försterei, die der König von seinem Architekten Persius errichten ließ.
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Im Sommerlichen Gastgarten heißt es heute "Aufg’spuit!", denn die bayerischen Musiker des Jaksch Duo verwandeln die Mittagszeit in der Försterei mit Zither und Akkordeon zu einer zünftigen "musikalischen Brotzeit". Radler mit Tagesausweis haben die Wahl zwischen zwei Lunchangeboten.

Lunchangebot:
Ein Paar Weißwürste mit Brezel, Hendlmaier-Senf und Weißbier (9.50 €)
Brettl-Jausn mit Graubrot und Getränk (12,- €)
ab 13.00 Uhr durchgängig geöffnet.

Konzert: ab 13.00 Uhr durchgängig


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BOTANISCHER GARTEN, TROPENHAUS

Zentralafrika
Nur wenige Orte in Potsdam sind so geeignet für einen Fantasie-Kurztrip nach Zentralafrika, wie das Tropenhaus des Botanischen Gartens der Universität Potsdam. Nur wenige Schritte versetzen den Besucher aus dem Schlosspark Sanssouci mit seinem milden Klima in den feuchtwarmen, wuchernden Dschungel. Der Botanische Garten der Universität Potsdam wurde 1950 auf einem Gelände der Hofgärtnerei von Sanssouci angelegt und beherbergt heute fast 9.000 Pflanzenarten der verschiedensten Klimazonen.

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Die vier Blockflötisten des "Berlin Recorder Quartet" (Dschin-U Oh, Grégory d'Hoop, Hyeon Ho Jeon, Martin Ripper) haben sich mit ihren Instrumenten im dunkelgrünen Unterholz des Tropenhauses versteckt und übernehmen musikalisch die Stimmen der hier fehlenden Tier- und Vogelarten. Das "Dschungelkonzert" führt mit der Komposition "I Continenti" (Die Kontinente) des Niederländers Jan van Roost einmal rund um den Erdball. Allein mit ihren Instrumenten lassen sie afrikanische Trommeln, Papageien, bolivianische Pan- und asiatische Rohrflöten hörbar werden.

Zwischen den Konzerten lädt ein Rundgang dazu ein, all jenen exotischen Waren auf die Spur zu kommen, die viel bekannter sind, als die Pflanzen, an denen sie reifen: Zimt, Kakao, Kaffee, Vanille. Wer es noch sinnlicher mag: Vor dem Tropenhaus bieten Mitglieder des Freundeskreises des Botanischen Gartens der Universität Potsdam e.V. die weitgereisten Früchte an – als frischgepresste Säfte.
Besichtigung: ab 12.00 Uhr
Konzert: 13.00 / 13.30 / 14.30 / 15.30 Uhr


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Stibadium

Griechenland
Das Stibadium entstand 1844 in Anlehnung an antike Vorbilder, mit Wasserbecken im Atrium Brunnenskulptur, Wandmalereien und einer halbrunden Ruhebank. Auffällig ist der Dachschmuck aus 40 großen, farbigen Glasvasen in klassischen Formen, der im Sonnenlicht bunte Farbreflexe zaubert. Seit Friedrich Wilhelm IV. ein Ort klassischer Entspannung, und nur beim Fahrradkonzert mit Musik zu erleben!

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Die Harfe mit ihrem zarten Klang fügt sich ideal in die beschauliche antike Kulisse, lässt sie sich doch über ihre Urahnin, die Lyra, bis in die Zeit des klassischen Altertums zurückverfolgen. Apollon, der Gott der Musik, und seines Sohn Orpheus, der erste Sänger, zupften schon ihre Saiten. Die Harfenistin Silke Aichhorn huldigt in ihrem Konzert sowohl der Antike, als auch in den fünf Etüden "Epices" von Bernard Andrès den klassischen Gewürzen des nahegelegenen Botanischen Gartens.
Konzert: 13.00 / 14.00 / 15.00 / 15.30 Uhr
Besichtigung: 12.30 / 13.30 / 14.30 Uhr
max. 30 Personen pro Konzert und Besichtigung


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SIZILIANISCHER GARTEN

Italien
Zwischen Neuen Kammern und Orangerieschloss Sanssouci, unterhalb der Maulbeerallee gelegen, findet sich im Schlosspark ein Fleckchen voll südlicher Sonne: Der Sizilianische Garten. Nach 1856 angelegt, ist er Teil einer Triumphstraße, deren Höhepunkt das Orangerieschloss bildet.

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Die Gartenführung durch mediterrane Pflanzenwelten beginnt an den Neuen Kammern, besonders Fantasiebegabte können angeblich sogar Zikaden hören.
Führung: 13.00 / 14.00 / 15.00 Uhr
Max. 30 Personen pro Führung
Treffpunkt: Neue Kammern


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DRACHENHAUS PARK SANSSOUCI

Fernost
Was ein Weinberg mit dem Fernen Osten zu tun hat, erschließt sich dem Besucher des Drachenhauses am Klausberg bis heute nicht. Dennoch ist das Gebäude einem rheinländischen Soldaten in preußischen Diensten zu verdanken. Der wollte Friedrich den Großen von den Vorzügen des Weinbaus überzeugen, wobei neben dem zur Verfügung gestellten Hang auch ein kleiner Pavillon nach dem Vorbild der Ta-Ho-Pagode in Kanton erbaut wurde. Der Wein ging nicht an, auch Pfirsiche wollten nicht wachsen, und der Soldat verließ Potsdam enttäuscht. Sein Drachenhaus ist erhalten geblieben und lädt Groß und Klein bis heute dazu ein, bei einer feinen Tasse Tee über die Vorzüge asiatischer Gelassenheit nachzudenken.
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Warum also nicht gleich das Lunchangebot nutzen und die Mittagspause unter den Drachen der Dachgiebel verträumen?

Lunchangebote:
Kesselgoulasch vom Trebbiner Rind mit Pilzen, Paprika und Kartoffelwürfeln
Hähnchenpfanne mit knackigem Gemüse an Kartoffelkräuterpüree
Falscher Hase vom Beelitzer Kaninchen an Kartoffel-Bohnensalat mit Apfel-Senf
Gegen Vorlage des Tagesausweis ermäßigt für 10,- €


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FREUNDSCHAFTSINSEL

Ferner Osten
Dem Potsdamer Tabakhändler Gems, einem der ersten Gärtchenbesitzer auf der Mündungsinsel an der Potsdamer Innenstadt, ist der Auspruch von der "Insel der Freundschaft" zu verdanken, der sich inzwischen auf das ganze Eiland übertragen hat. Von den ursprünglichen Kleingärten, den Bootsschuppen und Freibädern hat sich die Freundschaftsinsel im Laufe der Zeit, vor allem vom legendären Gärtner Karl Foerster vorangetrieben, zu einer beliebten grünen Oase im Herzen der Stadt entwickelt. Das Schwanen-Torhaus, eines der beiden Torhäuser, die den alten Staudengarten abschlossen, beherbergte in den siebziger Jahren eine Russische Teestube.

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Folgen Sie auf einer Führung Jörg Näthe und Toralf Götsch zu den asiatischen Pflanzen des Staudengartens der Freundschaftsinsel, oder nehmen sie im Schwanen-Torhaus an einer eleganten chinesischen Teezeremonie teil!
Führung: 14.00 / 15.00 / 16.00 Uhr
max. 25 Personen pro Gartenführung
bis zu 15 Personen ab 13.30 Uhr fortlaufend bei der Teezeremonie


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HOLLÄNDISCHES VIERTEL

Niederlande
Wie immer, bevor Holländer zum Zug kommen, muss erstmal eine Menge Wasser abgepumpt werden. So beginnt auch die Geschichte des Holländischen Viertels in Potsdam, das auf dem Areal eines trockengelegten Sumpfes ab 1733 entstand und Handwerker der Niederlande eine vertraute Heimat bieten sollte. Da diese nicht in gewünschter Zahl kamen, nahmen Soldaten und preußische Händler ihren Platz ein. Das Viertel, das als größtes zusammenhängendes Baudenkmal holländischen Stils außerhalb der Niederlande gilt, ist ein Touristenmagnet der Stadt.

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Sechs Blechbläser, ein ungewöhnliches Fahrrad und eine rasante musikalische Straßenunterhaltung. Wenn die Musiker des Brabants Fietsharmonisch Orkest mit ihren Blechblasinstrumenten anrücken, steht alles unter Wasser – diesmal jedoch keine Springflut, sondern Lachtränen.
Konzert: 12.00 / 13.00 / 14.00 / 15.00 / 15.30 Uhr

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Das Museum in der Mittelstraße Nr. 8, das "Jan Bouman Haus" ist der Geschichte des Viertels und dem berühmten Architekten gewidmet. Boumann gehörte nicht nur zu den wenigen Niederländern, die sich für ihr ganzes Leben in Potsdam niederließen, sondern erbaute in königlichem Auftrag auch das Holländische Viertel – und fast das halbe Berlin.
Führung: 12.00 / 13.00 / 14.00 / 15.00 / 16.00 Uhr
Max. 25 Personen pro Führung, Besichtigung durchgängig


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ALEXANDROWKA, RUSSISCHE KOLONIE

Russland
Der politischen Annäherung zwischen Preußen und Russland im 19. Jahrhundert und dem Plan Friedrich Wilhelms III., einen russische Sängerchor in Potsdam anzusiedeln, verdankt die Kolonie Alexandrowka ihre Entstehung. Die dem 1. Garderegiment zugeteilten Sänger durften in die aufwendigen Holzhäuser mit den großzügigen Gärten ziehen – sobald sie verheiratet waren. Vererbung war nur in direkter männlicher Linie erlaubt, heute wohnen nur noch zwei Familien aus dieser Zeit in der Kolonie. Auf dem nahegelegenen Kapellenberg entstand für die musikalischen Exilanten mit der Alexander-Newski-Kirche ein eigenen Gotteshaus.
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Die beiden Musiker des "Cabaret Russe" haben sich darauf spezialisiert, mit Gesang, Akkordeon und Balalaika der unnachahmlichen russischen Seele eine Stimme zu verleihen. Und wo wäre das stimmungsvoller, als im Gartenbistro des Museums der Alexandrowka bei Kaffee und Kuchen?
Im Museum selbst können Sie sich über die Entstehung des Viertels und das Lebensgefühl seiner Bewohner informieren. Das 2005 als Museum eröffnete Kolonie-Haus Nr. 2 entführt aufwendig restauriert in die biedermeierlichen Anfangstage der russischen Siedlung.
Konzert: 13.00 / 14.00 / 15.00 / 16.00 Uhr
Museum ab 12.30 Uhr durchgängig geöffnet


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Orangerie Neuer Garten

Ägypten
Als Abkehr vom barocken Gartenideal von Schloss Sanssouci ließ sich Friedrich Wilhelm II. am Heiligensee ab 1787 den Neuen Garten in englischem Stil (Landschaftsgarten) anlegen. Zahlreiche ägyptische Details spielen hier auf Friedrich Wilhelms Hang zur Freimaurerei und dem in den Logen betriebenen Sonnenkult an. Die Orangerie von 1793 lässt den Besucher beispielsweise durch das von einer Sphinx und zwei Götterstatuen bewachte Ägyptische Portal eintreten. Zwischen den beiden Pflanzenhallen liegt der mit Taxus getäfelte Palmensaal, ein Konzertsaal, dessen emaillierte Bronzepalmen an die im Winter hier beherbergten Exoten erinnern.
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Besuchen Sie im Neuen Garten das Land der Sonne. Die Orangerie bietet erhabene Gefühle unterm Ägyptischen Portal und einen kurzen Spaziergang am nilgrünen Heiligensee, aber lassen Sie sich von der Sphinx lieber nicht in Rätselfragen verstricken! Die junge Pianistin Kathrin Dasch hat dazu für den prachtvollen Palmensaal ein "Concerto orientale" entworfen. Die romantische Orient- und Ägyptenbegeisterung lässt sich bei einem Konzert selbst erleben, dass von Mozarts "Türkischem Marsch" über Schumanns und Debussys "Arabesken" bis hin zu einer "Orientalischen Skizze" von Rachmaninoff reicht. Musikalischer Urlaub unter Palmen.
Konzert: 12.30 / 13.30 / 14.30 / 15.30 Uhr
Palmensaal dazwischen für Besichtigung geöffnet


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Pyramide Neuer Garten

Ägypten
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Die nahegelegene Pyramide ist weder als Mausoleum erbaut, noch wurde hier Weisheit geschöpft, sondern – Lebensmittel. Das Gebäude, in eigenwilliger Form und mit Fantasiehieroglyphen verziert, bot dem sich aus dem Unterholz nähernden Besucher einen überraschenden Anblick, ganz im Sinne empfindsamer Gartengestaltung. Ansonsten war der ägyptische Exilant als Kühlschrank in Gebrauch. Wenn Sie mal sehen wollen, wie der bei König Friedrich Wilhelm II. aussah, werfen Sie einen Blick hinein.
Ab 12.30 Uhr durchgängig geöffnet


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Marmorpalais Neuer Garten

Orient
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Genau wie der Garten war auch das Marmorpalais als Gegenentwurf zum Rokokostil von Sanssouci gedacht. Das frühklassizistische Gebäude direkt am Ufer des Heiligensees diente Friedrich Wilhelm II. für den Rückzug ins Privatleben, der größte Raum im Schloss ist der über die ganze Seeseite reichende Konzertsaal. Das im Obergeschoss gelegene "Orientalische Kabinett", im Stil eines Zeltzimmers und mit einem Diwan möbliert, mag als Kulisse für türkische Tagträumereien des Königs gedient haben. Bei einem Besuch können Sie die gediegen-private Atmosphäre des Marmorpalais selbst nachvollziehen.
Ab 12.30 Uhr durchgängig geöffnet


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DAMPFMASCHINENHAUS BABELSBERG

Sizilien
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Auch das zeitgleich zur Meierei erbaute Dampfmaschinenhaus von Schloss Babelsberg beschwört mit seinen Zinnen den trutzigen Charakter normannischer Burgen auf Sizilien herauf. Hinter dieser Fassade verbirgt sich eine Pumpenanlage, die seither die Wasseranlagen von Schloss Babelsberg versorgt und auch die berühmte Havel-Fontäne bis zu 40 Meter in die Höhe schießen lässt. Unter der Teilung und seiner Lage an der Mauer hat das Gebäude gelitten und ist nur im Rahmen des Fahrradkonzertes exklusiv wieder zugänglich. Die alte Maschinenhalle liefert die außergewöhnliche Atmosphäre für einen zarten, fast unwirklichen Klang: Singendes Glas. Der Potsdamer Glasharmonika- und Verrophonspieler Philipp-Alexander Marguerre lässt die Geschichte dieses zerbrechlichen Instruments wieder aufleben, von Mozarts berühmtem "Adagio für Glasharmonika", dem Wahnsinn von Donizettis "Lucia di Lammermoor" bis hin zu heutigen Kompositionen.
Konzert: 13.00 / 14.00 / 15.00 / 16.00 Uhr
Besichtigung: 13.30 / 14.30 / 15.30 Uhr
max. 30 Personen pro Konzert


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Luisenplatz

Ziel
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Nach erfolgreicher Erdumrundung per Rad strömen ab 16.00 Uhr alle großen und kleinen Weltreisenden zum Check Out wieder am Luisenplatz zusammen, tauschen Erfahrungen aus oder lassen einfach den Tag ausklingen. Die hungrigen Radler erwartet das größte Freiluft-Pastarestaurant Potsdams – zum fahrradfahrerfreundlichen Preis.

Auf der Bühne sorgt die Berliner Band DI GRINE KUZINE mit ihrem einzigartigen Sound dafür, dass niemandem kalt werden wird. Die eingängige Melodik des Balkan vermählt sich mit messerscharfen Bläsersätzen und den treibenden Beats der Großstadt. Ein Muss zum Tagesausklang!
Konzert: 16.00 - 18.00 Uhr


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