Obwohl die Wiener Klassik zum Inbegriff der europäischen Kunstmusik geworden ist, bleibt Joseph Haydn als Bahnbrecher dieser Musik und Komponist der Deutschen Nationalhymne der große Unbekannte neben Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart.
Die große Wanderausstellung, die von den Haydnfestspielen Eisenstadt betreut und im Juni auch in Potsdam zu sehen sein wird, zeichnet mit vielen Bilddokumenten den eindrucksvollen Lebensweg des Komponisten nach: Von den Anfängen im kleinen Marktflecken Rohrau begleiten wir den Musiker an die prachtvollen Fürstenhöfe der Esterházy bis in die Konzertsäle Londons. Parallel lassen sich auf einer Zeitschiene die Eckdaten der Geschichte verfolgen und Haydns Lebensweg in die rasanten politischen Entwicklungen einordnen, die Europa vom Spätbarock bis ins Zeitalter Napoleons durchläuft.
Die Wanderausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den Burgenländischen Haydnfestspielen, der Internationalen Joseph-Haydn-Privatstiftung Eisenstadt sowie dem österreichischen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.
Die Ausstellung wurde möglich durch die großzügige Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin bei der Österreichischen Botschaft Berlin.